Was verdient ein Monteur?
Monteure montieren, justieren und prüfen Baugruppen, Maschinen oder Anlagen – in Fertigung, Anlagenbau, auf Baustellen oder beim Kunden vor Ort. Sie lesen Zeichnungen und Stücklisten, setzen Teile passgenau zusammen und dokumentieren Qualität sowie Abnahmen. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Betriebsgröße, Reise-/Auswärtstätigkeit und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Monteure in Deutschland 2026 oft etwa 3.100–3.700 € brutto im Monat; in der dualen Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 980–1.300 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint die duale Fachausbildung (z. B. Anlagenmechaniker, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker); ausgelernt steht für tätige Monteure. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Schicht- und Auswärtszulagen, Spezialisierung und Erfahrung ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Monteur setzt Bauteile und Module nach Zeichnung und Vorgabe zusammen: Maßhaltigkeit prüfen, Verbindungen herstellen, Systeme justieren und Funktionsprüfungen durchführen. Der Alltag wechselt zwischen Werkhalle, Baustelle und Kundenanlage – oft unter Termindruck und mit klaren Anforderungen an Qualität, Dokumentation und Arbeitsschutz.
- Baugruppen, Maschinen oder Anlagen nach Zeichnung, Stückliste und Montageanweisung montieren und justieren.
- Maße, Passungen und Verbindungen prüfen; Funktions- und Dichtheitsprüfungen durchführen und Ergebnisse dokumentieren.
- Werkzeuge, Hebezeuge und Hilfsmittel fachgerecht einsetzen; Material und Ersatzteile bereitstellen.
- Mit Produktion, Qualitätssicherung, Bauleitung oder Kunden abstimmen; Abweichungen melden und Nacharbeiten umsetzen.
- Arbeitsschutz und Betriebsanweisungen einhalten – von PSA über Lasten und Gerüste bis zu spannungsfreien Bereichen.
- Wartungs- und Inbetriebnahmeschritte begleiten und bei Bedarf Auszubildende oder neue Kollegen anleiten.